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Mögliche Risiken und Stol­per­stei­ne für Unter­neh­men durch die Digitalisierung


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Mögliche Risiken und Stol­per­stei­ne für Unter­neh­men durch die Digitalisierung

Kate­go­rien: Manage­ment-Info

Dezember 2025 

Die Digi­ta­li­sie­rung hat sich in den ver­gan­ge­nen Jahren als unver­zicht­ba­rer Bestand­teil der Unter­neh­mens­füh­rung eta­bliert. Neben den zahl­rei­chen Chancen, die digitale Tech­no­lo­gien für Unter­neh­men bieten (siehe dazu Beitrag: Die Digi­ta­li­sie­rung als Chance für Unter­neh­men), gehen mit der Digi­ta­li­sie­rung jedoch auch spe­zi­fi­sche Risiken und mögliche Nach­tei­le einher, die Unter­neh­men früh­zei­tig erkennen und aktiv managen sollten.

Um die mög­li­chen Nach­tei­le der Digi­ta­li­sie­rung zu mini­mie­ren und ihre Vorteile nach­hal­tig nutzen zu können, sind auch ein ganz­heit­li­ches Risi­ko­ma­nage­ment und die kon­ti­nu­ier­li­che Wei­ter­bil­dung der Mit­ar­bei­ter von beson­de­rer Bedeu­tung. Nach­fol­gend werden aus­ge­wähl­te Risiken und Her­aus­for­de­run­gen der Digi­ta­li­sie­rung für Unter­neh­men über­blicks­mä­ßig dargestellt.

Daten­schutz und IT-Sicherheit

Eine der größten Her­aus­for­de­run­gen im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung ist der Schutz sen­si­bler Unter­neh­mens- und Kun­den­da­ten. Die zuneh­men­de Ver­net­zung und die Nutzung cloud­ba­sier­ter Dienste erhöhen die Angriffs­flä­che für Cyber­kri­mi­na­li­tät. Unter­neh­men sind ver­stärkt mit Bedro­hun­gen wie Phishing, Ran­som­wa­re oder Daten­leaks kon­fron­tiert. Die Ein­hal­tung der Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO) und anderer regu­la­to­ri­scher Vorgaben ist oft komplex und mit erheb­li­chem Aufwand ver­bun­den. Verstöße können nicht nur zu hohen Buß­gel­dern, sondern auch zu Repu­ta­ti­ons­schä­den führen. Darüber hinaus erfor­dert die Auf­recht­erhal­tung und Wei­ter­ent­wick­lung der IT-Sicher­heit laufende Inves­ti­tio­nen in moderne Sicher­heits­lö­sun­gen und die regel­mä­ßi­ge Schulung der Mitarbeiter.

Wichtige Begriffe dabei sind Daten­schutz und Daten­si­cher­heit, die sich durch unter­schied­li­che Ziel­set­zun­gen und Zwecke aus­zeich­nen. Daten­schutz hat das Ziel, per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten zu schützen — also Daten, die sich auf natür­li­che Personen beziehen und diese somit direkt oder indirekt iden­ti­fi­zier­bar machen. Daten­si­cher­heit hingegen beschreibt den Schutz von Daten im All­ge­mei­nen und bezieht etwa auch Unter­neh­mens­da­ten mit ein. Über­ge­ord­ne­ter Zweck dabei ist, die Ver­trau­lich­keit, Inte­gri­tät und Ver­füg­bar­keit von Daten durch konkrete tech­ni­sche und orga­ni­sa­to­ri­sche Sicher­heits­maß­nah­men zu gewährleisten.

Abhän­gig­keit von Tech­no­lo­gien und Anbietern

Mit der Digi­ta­li­sie­rung steigt die Abhän­gig­keit von tech­ni­schen Systemen und externen Dienst­leis­tern. Ein Ausfall von IT-Infra­struk­tur oder Cloud-Services kann zu erheb­li­chen Betriebs­un­ter­bre­chun­gen führen und die Geschäfts­kon­ti­nui­tät gefähr­den. Die Auswahl und Bindung an bestimm­te Anbieter (“Vendor Lock-in”) kann zudem die Fle­xi­bi­li­tät des Unter­neh­mens ein­schrän­ken und zu lang­fris­ti­gen Kos­ten­stei­ge­run­gen führen. Unter­neh­men sollten daher bei der Auswahl von Tech­no­lo­gien und Partnern auf Ska­lier­bar­keit, Kom­pa­ti­bi­li­tät und Exit-Stra­te­gien achten.

Kom­ple­xi­tät und Implementierungsrisiken

Die Ein­füh­rung digi­ta­ler Tech­no­lo­gien ist häufig mit kom­ple­xen Ver­än­de­rungs­pro­zes­sen ver­bun­den. Die Umstel­lung von analogen auf digitale Prozesse erfor­dert nicht nur tech­ni­sches Know-how, sondern auch eine Anpas­sung der Unter­neh­mens­kul­tur und der Arbeits­wei­sen. Fehlende Akzep­tanz bei den Mit­ar­bei­tern, unzu­rei­chen­de Planung oder man­geln­de Inte­gra­ti­on bestehen­der Systeme können zu Ver­zö­ge­run­gen, Mehr­kos­ten und inef­fi­zi­en­ten Abläufen führen. Ins­be­son­de­re die Ein­füh­rung von Big Data-Analysen oder künst­li­cher Intel­li­genz erfor­dert eine sorg­fäl­ti­ge Vor­be­rei­tung und kon­ti­nu­ier­li­che Kon­trol­le, um Fehl­in­ves­ti­tio­nen zu vermeiden.

Qua­li­täts­ri­si­ken bei Daten und Prozessen

Die Digi­ta­li­sie­rung bringt eine starke Zunahme an ver­füg­ba­ren Daten mit sich. Die Qualität dieser Daten ist jedoch nicht immer gewähr­leis­tet. Unvoll­stän­di­ge, feh­ler­haf­te oder inkon­sis­ten­te Daten­sät­ze können zu falschen Analysen und damit zu Fehl­ent­schei­dun­gen führen. Auch auto­ma­ti­sier­te Prozesse sind nicht frei von Fehlern und können bei falscher Kon­fi­gu­ra­ti­on oder man­gel­haf­ter Über­wa­chung zu uner­wünsch­ten Ergeb­nis­sen führen. Unter­neh­men müssen daher in die Qua­li­täts­si­che­rung und die laufende Über­prü­fung ihrer digi­ta­len Prozesse investieren.

Recht­li­che und regu­la­to­ri­sche Herausforderungen

Die Digi­ta­li­sie­rung wirft zahl­rei­che recht­li­che Fragen auf, etwa im Bereich des Urhe­ber­rechts, des Wett­be­werbs­rechts oder der Haftung für auto­ma­ti­sier­te Ent­schei­dun­gen. Die rasche Ent­wick­lung neuer Tech­no­lo­gien kann dazu führen, dass bestehen­de recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen nicht mehr aus­rei­chen oder unklar sind. Unter­neh­men müssen sich regel­mä­ßig über aktuelle gesetz­li­che Vorgaben infor­mie­ren und ihre Com­pli­ance-Prozesse anpassen, um recht­li­che Risiken zu mini­mie­ren. Damit können erheb­li­che Kosten ver­bun­den sein.

Ver­än­de­rung der Arbeits­welt und Fachkräftemangel

Digitale Trans­for­ma­ti­on ver­än­dert die Anfor­de­run­gen an Mit­ar­bei­ter und Füh­rungs­kräf­te. Neue Kom­pe­ten­zen sind gefragt, während klas­si­sche Tätig­kei­ten zuneh­mend auto­ma­ti­siert werden. Dies kann zu Unsi­cher­hei­ten und Wider­stän­den im Unter­neh­men führen. Gleich­zei­tig besteht ein zuneh­men­der Fach­kräf­te­man­gel im Bereich IT und Digi­ta­li­sie­rung, was die Umset­zung digi­ta­ler Projekte erschwert und die Kosten für qua­li­fi­zier­tes Personal oftmals steigen lässt.

Bild: © Adobe Stock — vege